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Various – Black Fire – Soul Love Now: The Black Fire Records Story 1975-1993 (Black Fire Records/Strut Records/!K7/Indigo) Eigentlich bedarf es so viel mehr... Various – Black Fire – Soul Love Now

Various – Black Fire – Soul Love Now: The Black Fire Records Story 1975-1993 (Black Fire Records/Strut Records/!K7/Indigo)

Eigentlich bedarf es so viel mehr als die Kürze einer Besprechung in Deutschlands Soul Musik-Magazin Nummer 1 – dem SOUL TRAIN @soultrainonline.de – um eine Kompilation wie „Black Fire – Soul Love Now: The Black Fire Records Story 1975-1993“ angemessen vorzustellen und folgerichtig gebührend zu honorieren.

Der DJ und Produzent Jimmy Gray gründete Mitte der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts in Richmond, Virginia, USA, das Black Fire Records-Label, das heute und hierzulande eine eher unbekanntere Rolle spielt, tatsächlich aber innovative Wege ging, seinen ganz eigenen Sound voller Seele, Geist, Poesie, spiritueller Verklärung und überzeichneter psychedelischer Einfärbung in die Welt hinaus zu proklamieren.

Spirituell, gehaltvoll, innovativ und schlicht anders und immer wieder in Spoken Word/Spoken Poetry und im Geiste eines Gil Scott-Heron (der SOUL TRAIN berichtete) firmierend und sogar ankernd waren die Dinge, die das Label seit seiner Gründung 1975 bis zu seinem Ende im Jahre 1993 veröffentlichte.

Various – Black Fire – Soul Love Now: The Black Fire Records Story 1975-1993 (Black Fire Records/Strut Records/!K7/Indigo)

„Black Fire – Soul Love Now: The Black Fire Records Story 1975-1993“ leuchtet diese Ära mit viel Achtsamkeit und Detailverliebtheit aus und zeigt zehn beispielhafte Songs lang, was mit Soul und Funk und Afro sowie immer wieder auch Jazz und gehaltvoller Black Music jeglicher Couleur auf der einen Seite sowie spirituellem Andersdenken auf der anderen Seite außerhalb der bis dato bekannten Folk- und Experimental- und Protest-Schiene alles machbar war und ist.

Die zehn Titel der Edel-Kompilation von Wayne Davis, Lon Moshe, Theatre West, Byard Lancaster, Southern Energy Ensemble, Okyerema Asante, Experience Unlimited oder dem wohl bekanntesten Act des Black Fire Records-Labels, Oneness Of Juju (der SOUL TRAIN berichtete immer wieder über alle genannten), machen vor allem als viel zitiertes „Tüpfelchen auf dem I“ der geschichtlichen Querverweise dieser Zusammenstellung Sinn und garantieren einen abendfüllenden Exkurs durch eine der faszinierendsten und eigensinnigsten Episoden der nordamerikanischen Soul- und Funkgeschichte mit eigener Handschrift, Umpf und Nachhaltigkeit.

Ein mehr als umfangreiches Booklet mit unzähligen Cover-Abbildungen, Fotos, O-Tönen und Kommentaren zu jeder der einzelnen Bands sowie Songs und nicht zuletzt ausführliche Liner Notes lassen „Black Fire – Soul Love Now: The Black Fire Records Story 1975-1993“, erschienen auf dem innovativen Strut Records-Label, zu einem außergewöhnlichen aber auch außergewöhnlich guten und einzigartigem Soul- und Funk-Album der Spitzenklasse werden, ein Album, das definitiv ein Alleinstellungsmerkmal hat und den spirituellen Soul-, Funk-, Afro- und Jazz- und Weltmusik-Antrieb und Anspruch der Bands des Black Fire Records-Labels ganz Recht und mit Nachdruck herausstellt.

Selbstverständlich erscheint „Black Fire – Soul Love Now: The Black Fire Records Story 1975-1993“ ganz der Authentizität und erdigen Nachvollziehbarkeit des Themas entsprechend auch auf Vinyl!

© Lex

VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost 5 Exemplare von Various – „Black Fire – Soul Love Now: The Black Fire Records Story 1975-1993“ (CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Black Fire“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

Mehr Infos zu unseren Verlosungen gibt es hier: SOUL TRAIN-FAQ