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Gyedu-Blay Ambolley – 11th Street, Sekondi Gyedu-Blay Ambolley – 11th Street, Sekondi
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Gyedu-Blay Ambolley – 11th Street, Sekondi (Agogo Records/!K7/Indigo) Dass der neue Longplayer des mittlerweile 72-jährigen Gyedu-Blay Ambolley gerade den Namen „11th Street, Sekondi“ hat,... Gyedu-Blay Ambolley – 11th Street, Sekondi

Gyedu-Blay Ambolley – 11th Street, Sekondi (Agogo Records/!K7/Indigo)

Dass der neue Longplayer des mittlerweile 72-jährigen Gyedu-Blay Ambolley gerade den Namen „11th Street, Sekondi“ hat, gibt zwar einen direkten Querverweis auf sein Geburtshaus in Sekondi, Ghana (auf dem Cover rechts), macht zugleich doch für den geneigten Afro-, High Life- und Ethno-Freund westafrikanischer Rhythmen, vom schier inhaltlichen einmal abgesehen, tatsächlich keinen Unterschied – der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete bereits mehrfach über Ambolley (READ MORE).

Seit seinen musikalischen Anfängen vor einem runden halben Jahrhundert macht sich Gyedu-Blay Ambolley durch eine Vielzahl an musikalischen Projekten und Alben einen Namen als einer der populärsten ghanaischen Musiker überhaupt. Auch sein neuer Longplayer „11th Street, Sekondi“ macht da keine Ausnahme und zeigt Ambolleys immer wieder auch mal humorige und selbstironische Ambitionen für afrikanische Musik überhaupt und die Rhythmen und Grooves westafrikanischer, tanzbarer Popularmusik im Besonderen.

Gyedu-Blay Ambolley – 11th Street, Sekondi (Agogo Records/!K7/Indigo)

Die so leidenschaftliche und authentische, unglaublich ansteckende Bühnen- und Live-Präsenz des Gyedu-Blay Ambolley kommt auch auf den immerhin neun Titeln des selbst komponierten, arrangierten, produzierten und eigenhändig gesungenen neuen Sets „11th Street, Sekondi“, erschienen übrigens auf dem Afro-, World- und Groove-Spezialisten-Label Agogo Records (der SOUL TRAIN berichtete), überdeutlich heraus und achtet dabei auch auf die Kommunikation zwischen den einzelnen Songs, die inhaltlich, wie könnte es anders sein, soziopolitische Themen ebenso mit sich bringen wie scheinbar alltägliche Dinge wie Liebe, Respekt, Musik und Lebensfreude sowie nicht zuletzt die gesellschaftlichen Probleme Afrikas im Allgemeinen und die Ghanas im Speziellen.

Das in Amsterdam abgemischte, angenehm unaufdringlich und unkompliziert zu hörende „11th Street, Sekondi“ des Gyedu-Blay Ambolley ist ein Fest für alle Freunde von ansteckender Afro Beat- und High Life-Ambition mit Geschichte und Nachdruck aber auch mit aller gebotenen Achtsamkeit, die sich bewusst breit aufstellt und auch vor Soul, Funk, Jazz, Pop, Rock und dem, was wir weitestgehend unter afrikanischer Weltmusik – Ethno und Folklore – verstehen, keinen Halt macht.

Dass „11th Street, Sekondi“ von Gyedu-Blay Ambolley neben den üblichen Formaten CD, Download und Streaming selbstverständlich auch auf dem der Thematik angemessenen, grobkörnigen, warmen Vinyl-Format erscheint, ist ein Glücksgriff und zeigt einmal mehr, wie sensibel gerade Agogo Records aber auch und sowieso Gyedu-Blay Ambolley selbst mit dem großen und großartigen Thema westafrikanischer High Life und Afro Beat umzugehen versteht – passt.

© Dr. Chuck

VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost 3 Exemplare von Gyedu-Blay Ambolley – „11th Street, Sekondi“ (CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Sekondi“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

Mehr Infos zu unseren Verlosungen gibt es hier: SOUL TRAIN-FAQ