The Winston Brothers – Sweets
HOT TIPReviewVerlosung 6. November 2026 Michael Arens
The Winston Brothers – Sweets (Colemine Records/Cargo)
“Hard Funk” nennt die Presseinfo zu Recht den elektrisierenden Sound des nach vier Jahren neuen Albums von The Winston Brothers (der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete).
Eben diese Presseinfo benennt Funk- und Soul-Legenden Isaac Hayes, Willie Hutch, Roy Ayers und J.J. Johnson (auch JJ bzw. Jay Jay Johnson) als Inspirationen, den Supersound von Multiinstrumentalist und Album-Produzent Sebastian Nagel und Lucas Kochbeck (Schlagzeug) alias The Winston Brothers und ihrem „Sweets“-Longplayer aufzudröseln – aufmerksame SOUL TRAIN-Leser werde spätestens an dieser Stelle die musikstilistische Reise der Songsammlung als Kopfkino brummen, wummern und klackern hören (der SOUL TRAIN berichtete unzählige male über alle genannten).

SOUL TRAIN HOT TIP: The Winston Brothers – Sweets (Colemine Records/Cargo)
Althergebrachte Funk-Werte, Soul-Eleganz, Jazz-Feingeistlichkeit aber vor allen Dingen die instrumental ausgelegte, augenzwinkernde Verflechtung mit der Siebziger Jahre-Blaxploitation-Musik- und Kulturbewegung sind die Eckpfeiler des herausragend coolen, trocken nach vorne dribbelnden „Sweets“-Album von The Winston Brothers, was zugleich nur ein kleiner, aber doch wichtiger Teil des Gesamtbildes des zugleich ungemein analog aufgestellten, mit der Retrospektive arbeitenden Longplayers ergibt, weiterer Support durch Gäste wie Max Weissenfeldt (Philophon Records) oder die Bläsersektion von Kimo Eiserbeck und Hans-Christian Stephan inklusive.
Dass gleich ein wichtiger Teil des Angels Of Libra-Band-Konglomerates (READ MORE) wie Orgelspieler Chris Haertel, der bereits erwähnte Lucas Kochbeck oder gar Multiinstrumentalist Carsten „Erobique“ Meyer mit von der unterhaltsamen und damit immens kurzweiligen Album-Partie ist, macht das organische Standing des Sets zu einem echten Fels in der Funk-Brandung, weswegen es mir bereits an dieser Stelle leicht gemacht wird, „Sweets“, dem neuen, übrigens in Personalunion komponierten Album von The Winston Brothers, wie die Black Music-Band-Maschinerie sich nennt, die SOUL TRAIN HOT TIP-Krone aufzusetzen. (einmal mehr: der SOUL TRAIN berichtete viele, viele male über alle genannten).
Die Hamburger Funk- und Soul-Szene wächst mit Alben wie diesem „Sweets“ von The Winston Brothers zu eine der vielleicht bedeutendsten Metropolen der Republik, vielleicht sogar Europas heran, weswegen der Sticker auf der Vinyl-Variante des Albums das als Download, als Stream, als klassische CD sowie auf eben Vinyl erhältlich ist, mit den Worten „A New Batch Of German Instrumental Funk Breaks“ wohl die beste abschließende, inhaltliche Fußnote zum Album beinhaltet, die ich so nicht besser in den Raum hätte stellen können – coole Sache, dieses „Sweets“ von The Winston Brothers, das hätten auch die Seventies-Soundtrack-Legenden Lalo Schifrin, Dave Grusin oder Michel Legrand, allen voran natürlich der eingangs erwähnte Isaac Hayes, vorbehaltlos so unterschrieben (ein letztes mal: der SOUL TRAIN berichtete unzählige male über alle vorab genannten).
© Michael Arens
VERLOSUNG!
Der SOUL TRAIN verlost -3- Exemplare von The Winston Brothers – „Sweets“ (CD)!
Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Sweets“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!
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