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AZOLIA – Begegnung mit Rilke AZOLIA – Begegnung mit Rilke
3.5
AZOLIA – Begegnung mit Rilke (Unit Records/SPV/The Orchard) Dieses Jahr läutet den 100. Todestag von Rainer Maria Rilke ein, einem echten Monument mitteleuropäischer Lyrik,... AZOLIA – Begegnung mit Rilke

AZOLIA – Begegnung mit Rilke (Unit Records/SPV/The Orchard)

Dieses Jahr läutet den 100. Todestag von Rainer Maria Rilke ein, einem echten Monument mitteleuropäischer Lyrik, Dichtung und letztlich Erzählkunst, was das AZOLIA-Quartett, bestehend aus Sängerin und Komponistin Sophie Tassignon, Sängerin, Saxofonistin, Klarinettistin und Komponistin Susanne Folk sowie und nicht zuletzt Lothar Ohlmeier an der Bassklarinette und Andreas Waelti (Kontrabass) zum Anlass nimmt, einen kleinen Querschnitt seines Schaffens in eine Album-Struktur zu verbringen und der Schönheit der Lyrik die Pracht von schierer Musikalität entgegen zu setzen – der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete immer wieder von Rilke, aber auch von Tassignon und Folk (READ MORE).

“Begegnung mit Rilke“ so der Titel der Werkschau und des Interpretationsreigens von AZIOLA, ist angemessen achtsam und sogar hochsensibel und spielt mit den Worten und Zitaten Rainer Maria Rilkes, um diese raffiniert und mitunter verhalten, sogar elegisch in einen ästhetischen Rahmen zu packen, der die Grenzen von Jazz und interpretatorischer, intellektueller Musik mit Tiefgang und Herz vorsichtig aufbricht.

Die einfühlsamen, hochpoetischen Stimmen der zwei Hauptakteurinnen Sophie Tassignon und Susanne Folk sind dabei oft wunderbar zarte, zugleich tragende Elemente der Liedersammlung, die selbstredend auch die großen Meilensteine Rainer Maria Rilkes wie etwa „Der Panther“ mit auf den smart durcharrangierten Weg nimmt.

Aufgenommen im Berliner Traumton Studio achtet das Werk mit seinen zehn Titeln (CD), erschienen übrigens beim renommierten Unit Records-Label (der SOUL TRAIN berichtete unzählige male), auch auf Abwechslungsreichtum und verquickt nachdenkliche, stille Momente immer wieder auch mit zarter Vorwärtsbewegung und einem hohen Anspruch sowohl an Inhalt als auch an Herz und Seele, was aus dem „Begegnung mit Rilke“-Werk von AZIOLA zwar noch kein für Laien leicht zu hörendes Album – eine „Begegnung mit Rilke“ in Jazz-Form – macht, aber eines, das mit jedem Hören wächst, und das ist gut so.

© Gregor Poschoreck

VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost -3- Exemplare von AZIOLA – „Begegnung mit Rilke“ (CD)!

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