Don Bryant – Soul Love Don Bryant – Soul Love
Aktuelles Album: Don Bryant – Don’t Give Up On Love (Fat Possum Records/Alive) Das Muttergenre Soul hat traditionell eine Vielzahl an mehr oder weniger... Don Bryant – Soul Love

Aktuelles Album: Don Bryant – Don’t Give Up On Love (Fat Possum Records/Alive)

Das Muttergenre Soul hat traditionell eine Vielzahl an mehr oder weniger faszinierenden, populären, teils einschneidenden, teils sogar polarisierenden Subströmungen, Abwandlungen und Eigenarten, die wir in Deutschlands Soul Musik-Magazin Nummer 1, dem SOUL TRAIN @ soultrainonline.de, seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Ausprägungen und Dimensionen immer wieder neu vorstellen, anpreisen, analysieren, kritisieren und huldigen.

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Photo © C. Matt White

Philly Soul, Salsoul, Chicago Soul, New Orleans Soul, Country Soul oder der originäre Rhythm and Blues sind nur einige jener Stilblüten, die das Genre seit seiner Inthronisierung im Verlaufe der Fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts hervorgebracht hat, stets mit einem weinenden Auge in erdverbundenen, lebensnahen Blues-Ideologien und uramerikanischen Musiktraditionen, die nicht selten auch Elemente aus Jazz, Roots und Folk in ihren Fokus involvierten.

Ohne Wenn und Aber am intensivsten, authentischsten, greifbarsten und der Erde und dem Schweiß und der Arbeit und damit dem Leben und der Spiritualität am nächsten stand und steht dabei besonders ab den Sechziger Jahren der Southern Soul, in Abwandlungen auch Memphis Soul genannt, und beheimatet im Süden der USA mit Musikgeschichtsträchtigen Oren wie Memphis, Tennessee, Nashville, Tennessee oder Birmingham, Alabama als heimliche Hauptstädte des Genres – der SOUL TRAIN berichtete immer wieder über Southern Soul und seine Idole wie Über-Produzent Willie Mitchell, Soulstimmenwunder Al Green oder Ann Peebles, die weibliche Ikone des Genres, um nur einige wirklich ganz, ganz wenige zu nennen.

Labels wie Muscle Shoals Records aus Muscle Shoals, Alabama, Malaco Records aus Jackson, Mississippi, Atlantic Records als Majorlabel mit all seinen weitverzweigten Sublabels, Stax Records und Hi Records aus Memphis, Tennessee und, zumindest Auszugsweise, das erst spät gegründete Ichiban Records-Label aus Atlanta, Georgia beherbergten damals, in der Hoch-Zeit des Southern Soul, den Sechziger und vor allen Dingen Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, eine schiere Vielzahl an beeindruckenden Talenten, egal ob Produzenten, Songschreiber, Arrangeure, Musiker oder schlicht Takt- und Ideengeber des schönsten Musikgenres der Welt – Soul, aber eben mit jener noch heute unverkennbaren Würzung der US-Amerikanische Südstaaten – eben Southern Soul

Don Bryant gehörte und gehört zur Elite einer kleinen Armee an Kreativen hinter den Reglern und Kulissen all dieser Musik. Seit seinem fünften Lebensjahr involviert in Musik überhaupt, anfänglich noch klassische Gospel-Arbeit, arbeitete er gemeinsam mit Southern Soul-Legende Willie Mitchell noch als Minderjähriger in diversen Band-Konstellationen und zeichnete als (Studio)Musiker und Songschreiber in der Folge verantwortlich für einige der größten, unverkennbarsten Hits des Southern Soul-, des Memphis Soul-Genres wie etwa das ikonische „I Can’t Stand The Rain“ der bereits erwähnten Ann Peebles (in Deutschland dürfte wohl Tina Turners Version des Songs noch in aller Ohr sei – der SOUL TRAIN berichtete), damals das Aushängeschild von Hi Records von Willie Mitchell, dem auch Bryant angehörte.

1974 heiratete Don Bryant, Jahrgang 1942 und gebürtig aus, woher sonst, Memphis, Tennessee, „seine“ Ann Peebles schließlich und schrieb ihr einige der größten Southern Soul- sowie Soul-Klassiker überhaupt auf die Stimme: gemeinsam schrieben Bryant und Peebles nicht mehr und nicht weniger als echte Soul-Geschichte.

Erst relativ spät in seinem Leben, zu Beginn der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts, entschloss sich Don Bryant, auch unter eigenem Namen Alben aufzunehmen.

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Photo © C. Matt White

Sein neuestes Werk mit dem Segensreichen und Richtungsweisenden Titel „Don’t Give Up On Love“, erschienen bei Fat Possum Records aus Oxford, Mississippi, und in Deutschland vermarktet über Alive (einmal mehr: der SOUL TRAIN berichtete), beeindruckt dabei neben der erdigen, beseelten Stimme Bryants, bei der man sich fragt, warum er nicht schon in den Sechziger Jahren Solo-Alben veröffentlichte, mit traumhaft schönem Songwriting, dem er, unterstützt von einer einzigen Cover-Version, „A Nickel And A Nail“ von Southern Soul-Legende Overton Vertis „O.V.“ Wright (und wieder: der SOUL TRAIN berichtete), mit altem und brandneuem Song-Material und produziert von den Soul-Routiniers Scott Bomar und Bruce Watson eine Southern Soul-Krone aufsetzt, die einen unweigerlich in die Ära der frühen Siebziger Jahre, eben und wie erwähnt der absoluten Hoch-Zeit des Genres, saugt: Selten klang ein Album, ein Soul-Album, ein Southern-Soul-Album, so angenehm altmodisch, so authentisch wie „Don’t Give Up On Love“ von Don Bryant, das übrigens neben den üblichen Formaten CD, Download und Streaming auch auf traumhaft schönem Vinyl erscheint und mit Liner Notes von Musikjournalist Robert Gordon veredelt wurde.

Um das Album in vollem, emotionalen Umfang zu verstehen, braucht es derweil eigentlich gar keine große Analyse oder die Beantwortung unzähliger Fragen, ist das Werk doch ein organisch fließendes und somit gerade auf gefühlter Ebene eines, das direkt ins Herz und in den Bauch geht – eben ganz typisch Southern Soul.

Und doch scheint es jetzt gerade Sinn zu machen, Don Bryant nach einem halben Dutzend Solo-Alben, das letzte, „Precious Soul“, ist immerhin ganze fünf Jahre her, aufs Parkett zu holen und für das seiner Musik Seelenverwandte Musikmagazin, Musikportal SOUL TRAIN @ soultrainonline.de nicht unbedingt zu befragen, sondern in einem angeregten Gespräch die gemeinsame Suche nach dem wahren Kern von Southern Soul und selbstverständlich auch nach der Geschichte seines neuen Studioalbums „Don’t Give Up On Love“ zu beginnen.

Vorhang auf also für einen bestens gelaunten Don Bryant, dem man seine Liebe zum Soul, zum Southern Soul im Besonderen mit jedem Atemzug ganz selbstverständlich abnimmt, und dem wir die eine oder andere Anekdote zu den Southern Soul-Legenden Willie Mitchell, der 2010 verstarb sowie zu seiner nachwievor aktiven Ehefrau Ann Peebles entlocken konnten…

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Aktuelles Album: Don Bryant – Don’t Give Up On Love (Fat Possum Records/Alive)

Michael Arens: „Don, wie geht es dir? Mit jungen 75 ein neues Album, Menschen wie ich, aus Deutschland, die mit dir sprechen möchten…“

Don Bryant: „I’m enjoying this trip, man – ich genieße diese Reise! Zugleich ist es eine Reise, die ich so nicht erwartet habe, aber ich bin dankbar, dass es passiert!“

Michael Arens: „Lass mich dir sagen: Dein neues Album „Don’t Give Up On Love“ ist einfach wunderbar. Es hat alles, was ich von einem neuen Don Bryant-Album erwarte…“

Don Bryant: „Danke. Ja, es ist auf so wunderbare Weise zusammengekommen. Scott Bomar, der das Album ja in seinem Studio produziert hat, rief mich an, um einige Promos aufzunehmen. Ich war gerade zurück von diversen Gesangsaufnahmen mit anderen Künstlern, und er hatte da seine Band, The Bo-Keys mit Jungs wie Howard Grimes und Archie Turner (der SOUL TRAIN berichtete, Anm. d. Verf.). Er fragte mich, ob ich einige Gigs mit ihnen machen möchte, in diversen Clubs, in denen sie auftraten. Und ich dachte mir, dass die Zeit dafür reif sei und begann also, einige Shows zu machen. und das entwickelte sich dann. Er sprach dann mit Bruce (Watson) von Fat Possum Records, sie trafen sich und machten mir ein Angebot. Ich war zunächst etwas unsicher, ob ich in diese Richtung gehen solle, habe mich dann am Ende aber entschieden, es einfach zu machen. Ich bin froh, dass ich mich so entschieden habe. Es war einer meiner Träume, ein Album wie dieses aufzunehmen. Es ist ein Traum, den ich habe, seit ich ein Kind war, auch wenn es etwas spät passiert. (lacht) Ich bin sehr glücklich darüber!“

Michael Arens: „Da ich mich schon seit vielen, vielen Jahren sehr intensiv mit dieser ganzen Thematik Memphis Soul, Southern Soul, Willie Mitchell, die Musik deiner Frau Ann Peebles, Stax, und so weiter beschäftige, ist für mich eines der großartigsten und auffälligsten Charakterzüge von „Don’t Give Up On Love“ übrigens, dass das Album klingt, als wäre es bereits 1974 produziert worden und ich würde gerade ganz stolz mit dem mir bis dato unbekannten Teil, natürlich als Vinyl, von einer Plattenbörse nach Hause kommen…“

Don Bryant: „Ha ha… (lacht) Ich bin nicht traurig deswegen. (lacht erneut) Das ist gut. Das war eine Wahnsinns-Zeit damals, da ist so viel abgegangen, damals… Dafür, dass es so lange gedauert hat, dieses Album aufzunehmen bin ich nun schlichtweg dankbar, dass es fertig ist und so klingt, wie es klingt, und ich damit meinen Weg weitergehen kann…“

Michael Arens: „Wie war das also im Studio, wie kam es zu diesem irrsinnig mitreißenden, angenehm altmodischen, retrospektiven, authentischen Southern Soul-Sound?“

Don Bryant: „Nun, als das Angebot für das Album gemacht wurde, war die Idee, einige der alten Sachen, die ich damals geschrieben hatte, aufzunehmen. Scott und ich trafen uns, und er meinte, dass er aber auch neue Songs von mir brauche. Wir fingen direkt an, gemeinsam an Songs zu arbeiten; alles kam so wunderbar zusammen, und so schnell. Keine halbherzigen Songs, die es aufs Album geschafft haben, obwohl ich einen Moment hatte, in dem ich mir vor Angst fast in die Hosen gesch… habe, ob denn auch alles klappt. (lacht) Ich habe diesen Moment sehr genossen…“

Michael Arens: „Dann flogen all die Songs von „Don’t Give Up On Love“ sozusagen einfach so aufeinander zu, sozusagen ganz natürlich?!“

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Photo © C. Matt White

Don Bryant: „Das sind sie tatsächlich! Ich war überglücklich, dass sich mir diese Gelegenheit bot. Ich hatte nie damit gerechnet, dass diese Songs mal so aufgenommen würden. Ich habe einfach alles in das Album geworfen, was ich hatte, ganz so, wie ich es immer tue, mit meiner Musik. Ich habe die Songs gesungen, wie ich sie fühlte!“

Michael Arens: „Du gehörst ja zu einem jener Musiker, Künstler, die im Besonderen hinter den Kulissen als Sänger, Musiker, Songschreiber, Produzent oder schlicht als Ideengeber und Inspiration für viele, viele andere Künstler tätig warst und bist. Was genau ist anders damit verglichen dazu, deine ganz eigenen Songs, die Songs von „Don’t Give Up On Love“, aufzunehmen?“

Don Bryant: „Ich ziehe auch daraus Freude! Das Handwerk zu beherrschen, Songs zu kreieren, Melodien, Worte, und was es alles gibt, zusammenzuführen, um damit zu erkennen, dass ich eine Idee nehmen kann und damit einen Songs aufbauen kann. Ich habe das auch hier wirklich sehr genossen! Ich habe ja nie aufgehört, Musik zu machen. Manchmal kommen mir Dinge in den Sinn, Dinge, die ich sehe oder erlebe, und das greife ich auf und singe eine Melodie dazu.“

Michael Arens: „Gab es am Ende denn also mehr als die zehn Songs, die wir nun auf deinem neuen Album haben?“

Don Bryant: „Nein. Zehn Songs – das war es. Ann (Peebles) war gemeinsam mit mir im Studio und hat mich bei der Stange gehalten, und das fühlte sich gut an. Eine Menge Leute waren da, die Hi Rhythm Section (einmal mehr: der SOUL TRAIN berichtete, Anm. d. Verf.) und all die anderen… Das fühlte sich an wie nach Hause kommen. Einmal mehr: es war so wunderbar, ich konnte gar nicht genug davon bekommen…“

Michael Arens: „Du bist unglaublich gut drauf, Don. Eine Inspiration…“

Don Bryant: „Ich bin so glücklich, dass ich in der Lage war, dieses Album umzusetzen, zu realisieren. Ich mache das ja schon mein Leben lang! Ich bin auch stolz, dass, als der Moment gekommen war, ich in der Lage war, es zu handeln und damit zu arbeiten. Dafür bin ich sehr dankbar!“

Michael Arens: „Du hast deine Frau Ann Peebles bereits erwähnt. Wie viel von ihr, von ihrem Geist, ihrer Seele, ist in diesem Projekt, ist in „Don’t Give Up On Love“?“

Don Bryant: „Na ja, Michael, weißt Du, ich habe es immer geliebt, sie singen zu hören, so oder so. Ich habe Songs für sie geschrieben, wir haben Songs gemeinsam geschrieben. Zusammenzukommen, miteinander zu arbeiten, voneinander zu lernen, das war fantastisch. Sie kam aus einer großen Familie, ich ebenfalls, wir hatten eine Menge Gemeinsamkeiten. Es war fast leicht, mit ihr zusammenzukommen, zu kommunizieren. Sie hatte einen Satz für mich, mit diesem haben wir dann gearbeitet, und das war immer so. Und damals schrieb ich immer mehr und mehr und ich konzentrierte meine Arbeit immer mehr und mehr um sie, denn lass dir sagen, sie war damals die heißeste Sängerin in den Clubs, im Business. Die Menschen kamen von überall her, um sie singen zu hören. Ich schrieb all diese Songs für sie, um sie glücklich zu machen, und das funktionierte ganz wunderbar.“

Michael Arens: „Dein neues Album ist, wie du ja erwähnt hast, bei Fat Possum Records erschienen, was, wenn Du mich fragst, eine sehr kluge Entscheidung ist. Hat das Label in irgendeiner Art und Weise Einfluss auf den Sound von „Don’t Give Up On Love“ gehabt?“

Don Bryant: „Nein, das haben sie nicht. Sie wollten einfach, dass ich Songs singe, die ich geschrieben habe, sowie einige neue Songs, ich glaube da sind zwei oder drei ganz neue dabei. Sie haben halt vorgeschlagen, dass ich einige meiner älteren Songs aufnehme. Ich war sehr froh darüber, weil ich es mag, mir diese alten Sachen anzuhören. So war ich damals, und es war interessant zu sehen, wie sehr ich von damals bis heute künstlerisch gewachsen bin.“

Michael Arens: „Genau genommen sind es neun originale Don Bryant-Songs. Und dann ist da noch „A Nickel And A Nail“, am bekanntesten wohl in der Version von O.V. Wright, dass der Opener, der erste Song von „Don’t Give Up On Love“, geworden ist…“

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Photo © C. Matt White

Don Bryant: „Oh yeah! Als O.V. damals mit diesem Album („A Nickel And A Nail And Ace Of Spades“, erschienen 1971, Anm. d. Verf.) herauskam, er war damals beim Hi Records-Label, traf mich dieser Song wie ein Fausthieb. Er erinnerte mich an meine eigene Kindheit, also entschied ich mich, diese Idee für mein neues Album aufzugreifen und damit zu arbeiten. Es ist bis heute mein Lieblingssong von O.V. Wright. Ich summe noch heute ständig den Refrain: „A Nickel And A Nail…“ (singt)“

Michael Arens: „Unglaublich, was Du für ein ausgeglichener, offenkundig glücklicher Mensch bist!“

Don Bryant: „Das bin ich! Ich genieße gerade alles! Ich bin glücklich, dass ich all das mit dem Album und so schaffe, und das bringt diese Freude in mir hervor! Ich habe so viele Dinge gemacht, bin mit so vielen Menschen auf Reisen gewesen, habe mit Willies Band getourt (Willie Mitchell, Anm. d. Verf.)… Und an diesem Punkt nehme ich die Gelegenheit wahr, mein eigenes Ding zu machen…“

Michael Arens: „Jetzt hast Du ihn endlich erwähnt – den großen, unvergesslichen und ikonischen Willie Mitchell, vermutlich eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte von Soul-Musik überhaupt. Erzähl mir mehr! Was für ein Mensch war er?“

Don Bryant: „Ich wusste immer, dass ich nur Musik, Musik, Musik machen wollte, und freilich hat nicht jeder meiner Songs es in die Top 100 geschafft. Aber ein Teil dieser Geschichte zu sein, bedeutet mir sehr viel, zu singen, auf der Bühne zu stehen… Ich hätte nie was anderes machen können. Was Willie (MItchell) betrifft: Er war ein großartiger Kerl, der seine ganz eigene Persönlichkeit hatte. Er war Bandleader, Produzent, Studiotechniker… er hat alles gemacht. Ich habe mit Willie angefangen, in einer Gruppe, die wir hatten, die Four Kings, zu spielen, zu arbeiten. Wir waren damals noch so jung, dass wir die Erlaubnis unserer Eltern einholen mussten, zusammen zu musizieren und auf Tour zu gehen, stell dir das mal vor… (lacht) Wir waren einfach sooo jung… Wenn ich heute auf all diese Dinge zurückblicke, muss ich tatsächlich ein Tränchen verdrücken… (singt: „It brings a tear in my eye…“) Jedenfalls war das der Anfang meiner professionellen Karriere.“

Michael Arens: „Lass uns noch ein letztes mal zu deinem neuen Album „Don’t Give Up On Love“ kommen… Was ist dein abschließender Gedanke dazu, und natürlich zu dir, Don Bryant, dem Songschreiber, Sänger, Künstler?!“

Don Bryant: „Just give it all you got – gib alles, was Du hast! Und das habe ich immer gemacht…“

Michael Arens: „…und: „Don’t Give Up On Love“!“

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Aktuelles Album: Don Bryant – Don’t Give Up On Love (Fat Possum Records/Alive)

Don Bryant: „(lacht) Ja, genau! Ich habe nie aufgegeben, an die Liebe zu glauben, ich mache das Gospel-Ding – doing the Gospel thing – ich teile Liebe! Wenn ich meine Songs singe, dann spreche ich dadurch mit meinem Publikum, das ist mir sehr wichtig. Ich bin auch immer wieder mit meiner spirituellen Seite in Kontakt getreten und habe das Gospel-Gefühl immer in meine Musik eingearbeitet, habe immer gerne Menschen um mich herum gehabt, Gott, und habe einfach gesungen und gesungen, die Musik hat einfach nie aufgehört, zu mir zu kommen. Zu mir zu kommen, um die Liebe zu verkünden. Liebe ist etwas, das heute immer und immer wichtiger wird in dieser Welt…“

Michael Arens: „… und Liebe ist schließlich das eine, ganz große Thema, in dem sich Soul überhaupt im Kern dreht!“

Don Bryant: „Exakt! Und ich garantiere, dass das bei mir immer so ist und sein wird, ich liebe Soul! Ich bin mit im Boot, und das bis zum bitteren Ende. Ich genieße die vielen Menschen, die ich auf meinen Reisen durch die Welt treffe, das inspiriert mich, ich schreibe wahrscheinlich einen Song darüber… (lacht)“

Michael Arens: „Hör bitte niemals auf, diese Art Musik zu machen, Don!“

Don Bryant: „Das steckt so tief in mir drin, ich kann das gar nicht aufgeben, selbst, wenn ich wollte…“

© Michael Arens

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