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Max Jury – Max Jury (Marathon Artists/Kobalt Label Services/Rough Trade) Die sensible, samtweiche Falsettstimme des Max Jury aus Des Moines, Iowa, USA, ist das... Max Jury – Max Jury

Max Jury – Max Jury (Marathon Artists/Kobalt Label Services/Rough Trade)

Die sensible, samtweiche Falsettstimme des Max Jury aus Des Moines, Iowa, USA, ist das tragende Elemente der stilistisch in ein halbes Dutzend mehr oder weniger populäre Musikströmungen strahlenden Musikmelange, die vom ersten Takt an durchaus und auf fast familiäre Art ansteckend ist.

ST16_204_R_MAXJURY_0306Die Einflüsse sind hörbar, und vielschichtig: die Creme der Country- und US-Liedermacher-Gitarrenpoeten wie Bob Dylan oder Willie Nelson, die poetische Energie eines John Lennon, die erdige Soul-Körnigkeit von Joe Tex oder Bobby Womack, das introvertierte und vielschichtige, krude Überraschungsmoment eines Tom Waits, die zarte, aber emotional-bindende Neo Soul-Kopftimme eines Mayer Hawthorne, eines Maxwell, D’Angelo oder eines Robin Thicke oder gar von Jonathan Jeremiah, der Schwermut von Sérgio Sá alias Paul Bryan aber auch die retrospektive Blue Eyed Soul-Melancholie von Breakaway oder gar Chicago (der SOUL TRAIN berichtete unzählige male über alle genannten) geben sich auf „Max Jury“ die viel zitierte Klinke in die Hand.

Mit jedem Song neu verweigert sich der erst 23-jährige Max Jury auf seinem Debütalbum einer Eingruppierung, spinnt Honky Tonk in Rhythm and Blues, Country in Pop, Liedermacher in Folk, Tradition in Moderne, Pop in Rock und Electronica in E-Musik oder in Americana und Roots und hinterlegt eine Handschrift, die es so eigentlich erst nach einem halben Dutzend Alben geben dürfte: Max Jury ist ein Riesen-Talent!

Der Songschreiber verfasste das fast episch wirkende, Streicheruntersetzte Albummaterial selbst, was die vorweg genommene These eines brandneuen Talents am Singer/Songwriter-Himmel nachhaltig und glaubhaft unterstützt.

„Max Jury“ vom Künstler gleichen Namens ist ein melancholisches Stück Popularmusik, angesiedelt im balladesken als auch nachdenklichen Bereich, der sicher in einer Vielzahl von Musikgenres seine Anhänger finden wird: eine hervorragende Voraussetzung für eine intensive Karriere – Bravo!

Max Jury selbstbetiteltes Debütalbum gibt es übrigens auch auf schwarzem Gold – Vinyl!

© Lex

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