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Various – Modern Love (BBE Music/Membran) Zunächst mal die wichtigsten Fakten zur „Modern Love“-Kompilation, dem neuesten Geniestreich des BBE Music-Labels: „Modern Love“ ist eine... Various – Modern Love

Various – Modern Love (BBE Music/Membran)

Zunächst mal die wichtigsten Fakten zur „Modern Love“-Kompilation, dem neuesten Geniestreich des BBE Music-Labels: „Modern Love“ ist eine Zusammenstellung mit Cover-Versionen von mehr oder minder klassischem David Bowie-Material, die jedoch ganz weit davon entfernt ist, nur einfach die dreihundertfünfundachtzigste Cover-, Remix- oder Revamp-Episode der sonst üblichen Bowie-Song-Verdächtigen anzustarten (der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete unzählige male über David Bowie).

Vielmehr sind es hier mit ganz großem Feingefühl und jeder Menge Sensibilität ausgewählte Tunes des David Bowie, die sozusagen exemplarisch Bowies stetige, starke Vernetzung in den Black Music-Kosmos anhand brandneuer Interpretationen bebildern.

Ganz ohne Klassiker wie „Heroes“, „Golden Years“ oder „Space Oddity“ geht dies derweil dann aber doch nicht von statten, obgleich man faszinierender Weise immer wieder zwei- und sogar dreimal nachhören muss – cool.

SOUL TRAIN HOT TIP: Various – Modern Love (BBE Music/Membran)

Von David Bowie wissen nicht nur die Fans, dass er im Laufe seiner Karriere in fast jedem Musikgenre zu Hause war, stets jedoch in Strukturen bis Spitzen aus Soul, Funk, Gospel, Rhythm and Blues und selbstverständlich Jazz dachte und arbeitete, auch, wenn dieser Gesamtkontext oft nur unter der dann doch avantgardistischen Oberfläche, in den Grooves und Rhythmen oder im akkuraten, klassischen Musikaufbau seiner kongenialen Hymnen zu hören, zu fühlen war.

Miguel Atwood-Ferguson eröffnet den Reigen der immerhin 18 Bowie-Reminiszenzen des feinsinnigen und innovativen Über-Albums „Modern Love“, übrigens auch auf edlem Vinyl erhältlich, welches in jedem seiner Schritte Achtsamkeit und Verantwortung repräsentiert, eben so, wie es David Bowie stets mit seiner Musik hielt.

Neben Atwood-Fergusons Version vom unerreichten „Life On Mars“ sind es hier insgesamt 17 Acts wie Meshell Ndegeocello, We Are KING, Matthew Tavares, Jeff Parker And The New Breed, Sessa, Nia Andrews oder The Hics, um nur einige wenige zu nennen, die im Kleid von Soul, Neo Soul, Nu Funk, Soulpop, latineskem Jazz-Konstrukt und retrospektiv angelegtem California Soul-Gefühl das Herz und den Geist und die spielerische und künstlerische Seele David Bowie und nicht zuletzt seine Ästhetik, Eleganz und Eloquenz aufgreifen, ein weiteres Kapitel des unbeschreiblichen David Bowie offen zu legen: „Modern Love“, sehr persönlich zusammengefügt von Drew McFadden, strotzt vor Selbstbewusstsein und unglaublich liebevoll und achtsam konstruierten Black Music-Welten aus dem siebten Himmel (der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete unzählige male über alle in diesem Abschnitt genannten).

So überrascht es sicher niemand, dass „Modern Love“, zudem bestückt mit einer sehr persönlich wirkenden, wunderbar liebevoll gestalteten Optik und Haptik, sich so die SOUL TRAIN HOT TIP-Krone wie selbstverständlich und mit aller gebotenen Coolness erarbeitet – lang lebe der Soul, lang lebe der Soul des David Bowie!

© Michael Arens

VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost 3 Exemplare von Various – „Modern Love“ (CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Bowie“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

Mehr Infos zu unseren Verlosungen gibt es hier: SOUL TRAIN-FAQ