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Romano Nervoso – I Don’t Trust Anybody Who Doesn’t Like Rock’n’Roll Romano Nervoso – I Don’t Trust Anybody Who Doesn’t Like Rock’n’Roll
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Romano Nervoso – I Don’t Trust Anybody Who Doesn’t Like Rock’n’Roll (Mottow Soundz/Suburban Records/Soulfood) Das neue Album des so genannten „Godfather Of Spaghetti Rock“... Romano Nervoso – I Don’t Trust Anybody Who Doesn’t Like Rock’n’Roll

Romano Nervoso – I Don’t Trust Anybody Who Doesn’t Like Rock’n’Roll (Mottow Soundz/Suburban Records/Soulfood)

Das neue Album des so genannten „Godfather Of Spaghetti Rock“ Romano Nervoso (der SOUL TRAIN berichtete) ist gar nicht so verspielt oder stilistisch weitgestreut wie der abendfüllende Name des Sets, „I Don’t Trust Anybody Who Doesn’t Like Rock’n’Roll“, verheißt.

In einer fulminant nach vorne rollenden, rohen und regelrecht brennenden Mixtur aus Glam Rock, Ramones-Druck (der SOUL TRAIN berichtete) und der Verwendung des mediterranen Sound- und Lebensgefühls rockt sich der Mann aus Bella Italia in Personalunion mit belgischen Musikern (!) zu einem immens kurzweiligen Album, welches seine Stärke und sein Gewicht im gnadenlosen Tempo und in der kompromisslosen, wunderbar unaufgeräumten Rotz’n’Roll-Reviermarkierung findet, die schon rein stilistisch derzeit seinesgleichen vergeblich suchen wird.

Auch die Funkensprühende Textablage bricht unter der Last der süffisanten Unverschämtheiten fast zusammen und kann bereits in den schieren Namen der Songs wie „Rather Kill A Man“, „Don’t Wanna Be Your Toy“, „Sex, Drugs, Rock’n’Roll & Dolce Vita“ oder „Meet The 300 Sicilians“ abgelesen werden – recht so.

„I Don’t Trust Anybody Who Doesn’t Like Rock’n’Roll“ von Romano Nervoso, der im zehnten Jahr seit dem Beginn seiner Album-Aktivitäten erfrischend jungfräuliche, zugleich verlässliche Rock’n’Roll-Kost durch die Lautsprecher peitscht, ist mit seinem von Pelle Gunnerfeldt (The Hives, Mando Diao, und viele andere – der SOUL TRAIN berichtete) mit fester Hand produzierten, neuen Longplayer ein Brett an Album gelungen, das in seinem konsequenten Fokus auf Melodien bereits die im letzten Jahr verstorbene, urfranzösische Rock’n’Roll-Legende Johnny Hallyday (ein letztes mal: der SOUL TRAIN berichtete) beeindruckte, der Romano Nervoso einst als Vorgruppe unter seine Flügel nahm – coole Sache.

© Marcus Paul Manorga

VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost 3 Exemplare von Romano Nervoso – „I Don’t Trust Anybody Who Doesn’t Like Rock’n’Roll“ (CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Romano“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

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