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Quinn Sullivan – Midnight Highway Quinn Sullivan – Midnight Highway
3.5
Quinn Sullivan – Midnight Highway (Provogue/Mascot Label Group/Rough Trade) Kernige Gitarrenriffs und ein leicht zurückgenommener Gesang, der Melodie und Struktur in die von Tom... Quinn Sullivan – Midnight Highway

Quinn Sullivan – Midnight Highway (Provogue/Mascot Label Group/Rough Trade)

Kernige Gitarrenriffs und ein leicht zurückgenommener Gesang, der Melodie und Struktur in die von Tom Hambridge produzierte Musik bringt, ist das Ding von Gitarrist und Sänger Quinn Sullivan und seinem neuen, mittlerweile dritten Album „Midnight Highway“, das richtig routiniert und handwerklich voller Herzblut rüberkommt.

ST17_077_R_QUINNSULLIVAN_2603All das sowie der Umstand, dass Sullivan in den vergangenen zehn Jahren bereits mit Black Music-Größen wie The Roots, Buddy Guy, Los Lobos, Joe Bonamassa oder Blues-Legende Eric Clapton arbeitete, wäre fast ein typischer Zustand für einen kernigen, gewachsenen Sänger und Gitarristen mit eigenem Künstlerstanding, wäre da nicht der Umstand dass Quinn Sullivan gerade mal 17 (!) Jahre jung ist.

Bereits mit sechs Jahren stand er so auf der Bühne der Ellen DeGeneres Show, mit neun in dem Gralshüter-TV Showformat schlechthin, der Oprah Winfrey Show, was schnell zu ersten Alben führte, sodass 2011, also mit gerade mal 12 Jahren, sein Longplayer-Debüt „Cyclone“ erschien. 2013 veröffentlichte Sullivan, geboren 1999 in New Bedford, Massachusetts, sein Folgealbum „Getting There“ und nun schließlich ein drittes Werk „Midnight Highway“.

Eines steht nicht nur aufgrund des erdigen, bluesigen, authentischen Musikergens von „Midnight Highway“ schon jetzt fest: Mit Quinn Sullivan wird von jetzt ab in immer größeren Wellen zu rechnen sein und ich prophezeie, dass in weniger als zehn weiteren Karrierejahren der sympathische Teenager mit dem Blues im Blut in einem Atemzug mit den eingangs erwähnten Größen des weltweiten Black Music- und Rock/Pop-Kosmos genannt wird.

So lange darf er ruhig die noch einen Hauch zu glattlaufende Pop-Infiltrierung und die etwas zu massentaugliche Hard Rock-Attitüde seines Songmaterials ablegen und mit einer noch griffigeren, kantigeren und tatsächlich etwas unaufgeräumteren, nachfühlbareren Blues- und Rock’n’Roll-Erdigkeit ersetzen. Bis es soweit ist, bleibt zugleich nichts anderes übrig, als dem blutjungen Vollblutmusiker (nach diesem Album steht fest, dass es so etwas tatsächlich gibt) Gehör zu verschaffen und „Midnight Highway“, aufgenommen im legendären Blackbird Studio in Nashville, den Status zu gönnen, den es sich aufgrund der schieren Geschichte aber auch aufgrund der Musik selbst verdient hat: ein durch und durch solides Stück Blues-, Rock- und Pop-Zeitgeist mit Herz und Seele.

© Dr. Chuck

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