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Pimpy Panda – Bamboolicious Pimpy Panda – Bamboolicious
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Pimpy Panda – Bamboolicious (Mochermusic/Medienvertrieb Heinzelmann) So süffisant auch der Name der Band und dessen Maskottchen, eben der Pimpy Panda, ist, so ernst zu... Pimpy Panda – Bamboolicious

Pimpy Panda – Bamboolicious (Mochermusic/Medienvertrieb Heinzelmann)

So süffisant auch der Name der Band und dessen Maskottchen, eben der Pimpy Panda, ist, so ernst zu nehmen ist das akkurate musikalische Handwerk der Soul- und Funk-Kombo aus New York, Riga und Köln.

Das erste abendfüllende Album der Band im ersten Jahr ihres Bestehens ist eine glasklar klingende Verschmelzung aus eben Soul und Funk, hat durchaus aber auch Gospel-, Neo Soul- und Pop- sowie edel wirkende Jazz-Momente, die den neun Albumtiteln von „Bamboolicious“ inklusive dem „Intro“ eine enorme Kurzweile auf den schwarzweiß befellten Leib geschrieben wurden.

ST16_149_R_PIMPYPANDA_0605Auch die Tempi der Pimpy Pandas wurde dem Anspruch von echtem Black Music-Entertainment angepasst, sodass sich Uptempos, Slow Jams und grazile Midtempos durchaus die Waage halten, was dem Sound des Albums gerade in der Magengrube gut tut, hantiert es doch an strategischen Momenten immer wieder mit schwerem, nach vorne gerichteten Funk, der es versteht, aufzuwühlen und zu beleben.

Band-Mastermind Daniel Hopf (Bass), Schlagzeuger Vincent Golly, die Gitarristen Tobias Müller und Alexander Lipan, Pianist und Keyboarder Cornelius Kuron sowie Hammond- und Rhodes-Streichler Simon Oslender überlassen es dabei aber und im Besonderen immer wieder den vielschichtigen Stimmen der Band, ihre Soul- und Funk-Philosophie mit unterschiedlichen Pferdestärken zu bestücken: Frontstimme  Lotti Epp, Nico Gomez (The Voice of Germany) und Sängerinnen Tina Sona und Alana Alexander sind immer wieder der Dreh- und Angelpunkt des Pimpy Panda-Sounds.

Die erdige Wärme von Blues und Southern Soul spielt dabei immer wieder ebenfalls eine Rolle, den selbstproduzierten Pimpy Panda-Sound eine eigene Duftmarke inklusive unverdorbener Pop-Affinität zu geben, um das knackige, unverbraucht klingende „Bamboolocious“-Konzept bis in das unweigerliche Mitwippen der Füße in voller Blüte aufgehen zu lassen.

Ob die noch junge Band-Formation ausreichend Fans aktivieren – „pimpifizieren“, wie es die mitgelieferte Presseinfo selbstironisch und vortrefflich nennt – kann, ist, so sind wir uns in der SOUL TRAIN-Redaktion sicher, nur Formsache: Für Pimpy Panda ist nach einem hervorragenden, und, man muss es so direkt aussprechen, arschcoolen Debütalbum wie „Bamboolicious“ die Zukunft mehr als rosig – Pimpy Panda-Purple sozusagen.

© Michael Arens

VERLOSUNG!

ST16_149_R_PIMPYPANDA_0605Der SOUL TRAIN verlost 5 Exemplare von Pimpy Panda – „Bamboolicious“ (CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Pimp Me“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

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