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Nina Reiter – Night, Sleep, Death And The Stars Nina Reiter – Night, Sleep, Death And The Stars
3.5
Nina Reiter – Night, Sleep, Death And The Stars (Unit Records/Harmonia Mundi) Der zunächst etwas sperrig oder doch zumindest pathetisch erscheinende Albumtitel vom ersten... Nina Reiter – Night, Sleep, Death And The Stars

Nina Reiter – Night, Sleep, Death And The Stars (Unit Records/Harmonia Mundi)

Der zunächst etwas sperrig oder doch zumindest pathetisch erscheinende Albumtitel vom ersten Longplayer der österreichischen Sängerin Nina Reiter, „Night, Sleep, Death And The Stars“, sollte maximal als roter, lyrischer Faden dienen, die sieben ungewöhnlichen, aber trotz allem konzeptionellem Weitblickes unkomplizierten Titel genießen zu können.

Dichter-Legende Walt Whitman galt ganz unverhohlen als Inspiration, diese sieben Titel, darunter die fast 17 Minuten lange „Nightmare Suite“, in einen Kontext zu setzen; Unterstützung fand Nina Reiter, bestückt mit einer sehr fraulichen, pointierten, leicht verhangenen, teils gar mystischen Stimme, dabei von Gitarrist Stephan Plecher, Bassist Benjamin Zalud und Schlagzeuger Primus Frosch.

ST16_097_R_NINAREITER_2503Die Saxofonisten Tobias Hoffmann und Toni Amadeus Bechthold lassen dabei besonders Titel wie „Dear Old Stockholm“ aufblühen und geben dem lyrischen Liederrahmen der Nina Reiter spritzige Instrumental-Anekdoten, die durchaus auch mal mit dem Frühling winken – wunderbar.

Der vielschichtige Gesang der Frau Reiter steht hier jedoch nachwievor unter Generalverdacht, der wahre Hauptdarsteller des im Vokal-Jazz als auch im Liedermacher-Firmament beheimateten „Night, Sleep, Death And The Stars“-Albums zu sein, und das ist gut so, sorgt Reiter mit ihrer Stimme, die nie dominiert aber stets fast flüsternd die Marschroute verrät, doch für ein bei aller Kopflastigkeit garantierten Hörspaß – welcher „ernsthafte“ Jazz-Musiker kann das schon von sich behaupten?!

Das neue, erste Album von Sängerin Nina Reiter verkündet gleich auf dem eleganten Äußeren des Albums (der CD) die Namensgebenden Worte von Walt Whitman – „Night, Sleep, Death And The Stars“ – in voller Pracht und addiert einen erklärenden Klappentext von Fay Claassen – der SOUL TRAIN berichtete. Mehr braucht es nicht, die Album-Premiere der verheißungsvollen, jungen Nina Reiter zu vervollständigen und ihrer Karriere einen grundsoliden Start zu geben.

© Gregor Poschoreck

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