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Moriarty – Echoes From The Borderline Moriarty – Echoes From The Borderline
3.5
Moriarty – Echoes From The Borderline – Live-Recordings & Auto-Bootlegs (Air Rytmo/Broken Silence) Zehn Jahre ist es her, seit Moriarty, vielschichtiges Band-Konstrukt im Zeichen... Moriarty – Echoes From The Borderline

Moriarty – Echoes From The Borderline – Live-Recordings & Auto-Bootlegs (Air Rytmo/Broken Silence)

Zehn Jahre ist es her, seit Moriarty, vielschichtiges Band-Konstrukt im Zeichen von Country, Blues, Folk und avantgardistisch gezeichneter Popularmusik mit Erdung, mit „Gee Whiz But This Is A Lonesome Town“ ihr Debütalbum veröffentlichten – der SOUL TRAIN berichtete.

Mit Gigs, die sie von ihrer Pariser Heimat nach Brüssel, Zürich, London und sogar Taiwan führten, erstaunt das Album, von der erdigen Folk-Ideologie und der eigenwilligen, aber hinreißend guten Musikmelange der Band mal abgesehen, besonders mit der erstklassigen Optik samt aufwendigem, faszinierendem Cover-Artwork und entsprechend hochwertiger Haptik und dem mitgelieferten Infotainment der, man kann es nicht anders nennen, fetten Veröffentlichung, die sich die insgesamt 26 Songs der zwei Silberlinge gleich mit einem mitgelieferten Buch samt angemessen cooler Fotostrecke, die keine Fragen offen lässt, veredeln lässt.

Die im Stile der Zwanziger und Dreißiger Jahre feinschleifende Stimme von Frontfrau Rosemary Standley ist dabei fraglos die wichtigste Komponente der schieren Musik, das Anliegen der einzigartigen Moriarty-Band mit einer festen, eigenen Handschrift zu bestücken, was hier einmal, Live oder nicht, nachdrücklich verdeutlicht wird.

Zudem zeigen die Mitschnitte, dass die Band eigentlich sowieso schon immer eine waschechte Live-Band war und ist und ihnen der Rahmen eines Studio-Albums lange nicht mehr ausreicht, ihren eigentlich uramerikanischen Sound mit unterschwelliger Frankophil-Verklärtheit so meisterhaft klingen zu lassen, wie sie es tun – Eigenwillig und stets bereit, eben jene stilistischen Grenzen in alle Richtungen zumindest offen zu halten, wenn nicht gar zu sprengen.

In Hardcover-Design gestaltet erscheint die bisherige Live-Ausbeute von Moriarty, betitelt mit dem etwas fordernden, sperrigen Titel „Echoes From The Borderline – Live-Recordings & Auto-Bootlegs“, selbstverständlich auch auf angemessenem, analogem, edlem Vinyl.

© Dominique Dombert-Pelletier

VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost 3 Exemplare von Moriarty – „Echoes From The Borderline – Live-Recordings & Auto-Bootlegs“ (CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Moriarty“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

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