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José Terán – Letters For Alice José Terán – Letters For Alice
3.5
José Terán – Letters For Alice (Tacho Music/Polyglobe Music) Instrumentale Musik spielt seit je her eine wichtige, wenn nicht tragende Rolle in Deutschlands Soul-Musik-Magazin... José Terán – Letters For Alice

José Terán – Letters For Alice (Tacho Music/Polyglobe Music)

Instrumentale Musik spielt seit je her eine wichtige, wenn nicht tragende Rolle in Deutschlands Soul-Musik-Magazin Nummer 1 – dem SOUL TRAIN @ soultrainonline.de!

Dabei ist es zunächst mal zweitrangig, ob die Musik Soul-, Funk- oder Jazz-inspiriert ist oder unterhaltsamen, intellektuellen oder gar meditativen Zwecken dient.

José Terán ist ein mexikanischer Gitarrist, der sich für sein neues Projekt einer sehr eklektischen Fusion aus klassischer Latin-Musik, zeitgenössischem Jazz und der flächigen Energie von Jazz Fusion in enger Kombination mit jener, im weitesten Sinne, Meditationsmusik verschrieben hat und auf vielen stilistischen Bahnhöfen des Black Music-Kosmos seit vielen Jahren Zuhause ist – der SOUL TRAIN berichtete.

„Letters For Alice“ lautet der Titel seines neuen Albums, das Caja De Pandora-Gründer Terán mit großer Intimität und bei stets bleibendem Spannungsbogen selbst komponiert, arrangiert hat, und das von Stefan Ackermann für das Tacho Music- bzw. Polyglobe Music-Label in Österreich mit fester Hand produziert wurde und laut der zuständigen Plattenfirma einen „musikalischen Überblick“ über die Karriere Teráns anbietet.

Dass sich das Album mit seinen immerhin 16 Titeln (CD) trotzdem einen kompakten Habitus behält, ist auch das Verdienst von Teráns feinfühligem Händchen für das rechte Sequencing, dass es erlaubt, der Musik durch die Abwechslung von Balladen, Midtempos und Uptempos seinen eigenen Charakter zu entfalten – entschleunigtere Momente voller Besinnlichkeit, aber auch Spitzen aus schierer spielerischer Fulminanz inklusive.

Auch, dass das durchweg gelungene Set wie bereits erwähnt auf dem österreichischen Polyglobe Music-Label, nach eigener Aussage „ein Klanghaus auf den Spuren von besonderen Klängen“, erscheint, macht Sinn, beinhaltet das Songgefühl von „Letters For Alice“ doch auch ein immer wiederkehrendes Muster aus Meditationsmusik, eingängige, zu wiederholtem Hören aufordernde Individual-Zeichnung und zarte, sphärische Besinnung, wasJosé Teráns Longplayer zu schlicht mehr werden lässt als „nur“ einem Latin-Album – zusätzliche, teils retrospektive Strahlen nach New Age und den musikalischen Idealen der Siebziger Jahre machen zusätzlich einen schlanken Fuß – recht so.

© George Maher

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VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost 5 Exemplare von José Terán – „Letters For Alice“ (CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „JT“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

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