Chris Brown – Heartbreak On A Full Moon Chris Brown – Heartbreak On A Full Moon
3.5
Chris Brown – Heartbreak On A Full Moon (RCA Records/Sony Music) Anders als hierzulande ist Chris Brown in den USA ein echter Allround-Megastar mit... Chris Brown – Heartbreak On A Full Moon

Chris Brown – Heartbreak On A Full Moon (RCA Records/Sony Music)

Anders als hierzulande ist Chris Brown in den USA ein echter Allround-Megastar mit allem medialen Drumherum, welches das Business nur hergibt – der SOUL TRAIN berichtete.

Trotz all seiner privaten Probleme inklusive Drogen, der Justiz und seinen in der Öffentlichkeit ausgetragenen Problemen mit häuslicher Gewalt (der Konflikt mir seiner Ex-Freundin Rihanna ist nachwievor in aller Munde) ist es hierzulande seine Musik, für die Brown eher bekannt, wenn auch nicht gerade legendär ist.

Reinrassiger, straßentauglicher R’n’B ist seit seinen Anfängen, da war er noch ein echtes Teenie-Idol, das Ding des Herrn Brown, der mittlerweile seit 2005 regelmäßig Alben herausbringt, die sich gerade in seiner nordamerikanischen Heimat verkaufen wie das neue iPhone am ersten Verkaufstag.

Sein neuester Longplayer, „Heartbreak On A Full Moon“ betitelt, stellt sofort klar, dass Chris Brown noch lange nicht am Ende seiner Karriere ist und nachwievor unglaublich viel zu sagen hat: unglaubliche 45 Songs (!) beinhaltet das Album, dass gleich zwei CDs braucht, alle Tracks zu bändigen.

Stilistisch bleibt Chris Brown bei seinen Leisten und kombiniert brummenden, zeitgenössischen R’n’B mit Pop-Attitüde und gelegentlicher Soul-Ästhetik inklusive seiner zugegebener Massen hervorragend ausgependelten Stimme, welche gemeinsam dem Album einen guten Grip geben und die vermeintliche Leere überzähliger Herzschmerz-Momente kompensieren – kaum jemand kann so viel zwischenmenschliches Leiden in seine Stimme geben wie Sex-Symbol Chris Brown.

Ganz seinem Bad Boy-Habitus zwischen privaten Tragödien, dem harten Leben eines multimedialen Superstars, dem zwiespältigen Verhältnis zur Justiz und seinem eindeutig ausgespielten und ausgesungenen Verhältnis zu Frauen und deren Körpern entsprechend gibt Brown hier gerade Sangestechnisch alles und lässt seine Beziehung zum anderen Geschlecht frei baumeln: „Heartbreak On A Full Moon“ handelt vom Miteinander von Mann und Frau.

Wie bei Alben großer R’n’B-Ikonen üblich tummeln sich hier Hip Hop- und R’n’B-Megastars wie Usher, Gucci Mane, Yo Gotti oder R.Kelly (der SOUL TRAIN berichtete immer wieder über alle genannten), dem neuen Album des Chris Brown beizupflichten.

Wer also auf traditionellen R’n’B mit einem Fuß in Pop-Zeitgeist und dem anderen in der Wechselwirkung der Geschlechter unter dem Deckmantel von solidem Musikhandwerk steht, wird das epische „Heartbreak On A Full Moon“ von Chris Brown lieben.

© Lex

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Der SOUL TRAIN verlost 5 Exemplare von Chris Brown – „Heartbreak On A Full Moon“ (2CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Chris“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

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