Jake Mason Trio – The Modern Ark
ReviewVerlosung 20. Februar 2026 Michael Arens
Jake Mason Trio – The Modern Ark (Soul Messin’ Records)
Der australische Hammond-Organist Jake Mason liefert gemeinsam als Trio mit Schlagzeuger Danny Fischer und Gitarrist James Sherlock ein neues Album ab, das, so viel vorab, vielleicht sogar das bisher beste Album der Formation aus Down Under sein dürfte (der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete viele male über das Jake Mason Trio: READ MORE).
Einmal mehr wurde das Album mit Vintage Equipment direkt live eingespielt und zeigt einen roten Faden, der durch Bebop und Mainstream Jazz ebenso läuft wie durch Soul, Funk und typische Deep Funk-Retro-Elemente.
Song-Überschläglich stellt sich „The Modern Ark“ vom Jake Mason Trio als gefühltes Blue Note-Vehikel auf und lässt so viel Raum für interpretatorische Song-Vielfalt und einen immens hohen Anteil an Abwechslungsreichtum bei gleichzeitigem Fingerspitzengefühl und bei unbedingtem musikalischen Handwerk – cool.
„Wir wollten ein Album machen, das swingt und groovy ist, dich aber auch pausieren lässt, um nachdenken zu können.“ wird Frontmann und Trio-Namensgeber Jake Mason in der Presseinfo zitiert und fasst so die musikalische Philosophie und Schrittrichtung des Albums zusammen, welches an Vielseitigkeit bei gleichzeitiger Professionalität und Spielfreude kaum zu toppen sein dürfte.
Gäste von „The Modern Ark“, das Jake Mason wie üblich im Alleingang im australischen Melbourne produziert hat, sind keine Geringeren als Kurt Elling, der den Titelsong „The Modern Ark“ mit seiner Stimme veredelt sowie die hierzulande fast vergessene australische Soulpop-Ikone Kate Ceberano (erinnert sich noch jemand an das wunderbare „Young Boys Are My Weakness“ aus den ausgehenden Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts?!), die „Stop Searching For Love“ ihre starke Stimme leiht.
Zehn Titel lang (CD – das Album erscheint selbstverständlich auch Digital sowie auf dem angemessen atmosphärischen Vinyl) macht so auch „The Modern Ark“, das jüngste Werk von Cookin‘ On 3 Burners-Urgestein Jake Mason (READ MORE) und seinem Trio richtiggehend Spaß und zeigt, dass Jazz und Soul alleine schon dank ihrer jeweiligen Vielfalt und bei vergleichbarem Boogie-Kreislauf unbedingt an einem kreativen Strang ziehen.
© Lex
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