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The New Mastersounds – Nashville Session 2 The New Mastersounds – Nashville Session 2
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The New Mastersounds – Nashville Session 2 (One Note Records/Groove Attack) 2016 veröffentlichten The New Mastersounds ihre „Nashville Session“, nun erscheint mit „Nashville Session... The New Mastersounds – Nashville Session 2

The New Mastersounds – Nashville Session 2 (One Note Records/Groove Attack)

2016 veröffentlichten The New Mastersounds ihre „Nashville Session“, nun erscheint mit „Nashville Session 2“ die wohlverdiente und schlicht und ergreifende Fortsetzung (der SOUL TRAIN berichtete).

SOUL TRAIN HOT TIP: The New Mastersounds – Nashville Session 2 (One Note Records/Groove Attack)

Live, direkt und ohne viel Schnitte und Overdubs und Schnickschnack eingespielt setzt auch „Nashville Session 2“ wie der Vorgänger einmal mehr auf die Verquickung und die verbindende Chemie von Soul, Funk und Jazz-Idealen der Sechziger und Siebziger Jahre und frönt somit direkt und indirekt dem Deep Funk, ganz typisch eben für The New Mastersounds.

Mit einem sagenhaften Energiespektrum beseelt, mit großartigem Vorwärtsdrall bestückt und absolut eklektisch ist auch das Zusammenspiel von Eddie Roberts (Gitarre), Simon Allen (Schlagwerk), Pete Shand (Bass) und Joe Tatton (Tasten) alias The New MastersoundsTNM – erschreckend flüssig und wie aus einem Guss, erlaubt sich zugleich immer wiederkehrende Breaks, Spitzen und Kanten, sodass sich „Nashville Session 2“ kein Stück hinter dem ersten Teil aus dem Jahre 2016 zu verstecken braucht – recht so.

Dass hier die Krone des Jazz und vor allen Dingen jene des Jazzfunk dieses mal höher gehalten wird, als die TNM-übliche Deep Funk-Umtriebigkeit tut gut und verleiht „Nashville Session 2“ einen Zauber, der vom ersten Takt an nicht mehr loslässt – Musik, gute Musik, kann und sollte so etwas – SOUL TRAIN HOT TIP!

„Nashville Session 2“ von The New Mastersounds erscheint selbstverständlich nicht nur auf CD und als Download sowie auf den üblichen Streaming-Kanälen sondern selbstredend auch auf authentischem, angemessen coolem Vinyl.

© Michael Arens