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The Legends – Nightshift (Labrador/Broken Silence) Wir hier in der SOUL TRAIN-Redaktion lieben unsere Legends aus Schweden, das ist seit Jahren ein offenes Buch.... The Legends – Nightshift

The Legends – Nightshift (Labrador/Broken Silence)

Wir hier in der SOUL TRAIN-Redaktion lieben unsere Legends aus Schweden, das ist seit Jahren ein offenes Buch.

Auch ihr neues Album „Nightshift“ setzt auf die Anwendung des besten, was die Achtziger Jahre-Pop-Strömung namens New Romantic zu bieten hatte und verquickt diese, ganz der eigenen Tradition folgend, mit moderner Electronica-Beatbastelei und sphärisch-verklärtem Gesang aus der Retrokiste.

ST17_112_R_THELEGENDS_2204Hier und da perlen sich coole Funk-Breaks und elegante Soul-Stimmen wie die von Kristina Borg oder Elin Berlin (der SOUL TRAIN berichtete über beide) über die weichen, aber trotzdem sperriger als auf letzten Veröffentlichungen von The Legends wirkenden Sounds des Sets, welches einmal mehr vom ersten bis zum letzten Takt begeistert.

Frontmann und Mastermind Johan Angergård, zugleich Komponist und Produzent des Albums, das zum Glück auch wieder auf schwarzem Gold – Vinyl – erscheint, stellt hier das Alleinstellungsmerkmal an die Speerspitze der Legends-Ideologie und macht den Sound insbesondere für Fans von authentischem New Romantic Sound der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts zu einem echten Aha-Erlebnis.

Die, wie wir es noch zur Besprechung ihres letzten Albums „It’s Love“ nannten, „Achtziger Jahre-Synthie Pop-New Romantic-Luftschokolade“ bietet auch auf Album Nummer Sechs, „Nightshift“, einen Sound, der mitreisst und dynamisch abfedert und dabei zugleich jene aus dem Pop stammende New Romantic-Retrospektive mit Idealen aus Melodien und Harmonien von Soul und Funk verknüpft – raffiniert, diese Legends.

„Nightshift“ von The Legends begeistert und wie kaum anders zu erwarten 16 coole Tracks lang und glänzt Neonartig und in zarten Mint- und Samtfarben mit abgefahrenem, einfach zu hörenden Sound, der retrospektive und ultramoderne Synthiesounds zu einem Gemisch anrührt, wie es eben nur von The Legends kommen kann – unbedingt empfehlenswert!

© Oliver Gross