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Steve Cole – Gratitude Steve Cole – Gratitude
3.5
Steve Cole – Gratitude (Mack Avenue Records/Artistry Music/In-Akustik) Saxofonist Steve Cole legt mit „Gratitude“ ein neues Album vor, das im weitesten Sinne Smooth Jazz... Steve Cole – Gratitude

Steve Cole – Gratitude (Mack Avenue Records/Artistry Music/In-Akustik)

Saxofonist Steve Cole legt mit „Gratitude“ ein neues Album vor, das im weitesten Sinne Smooth Jazz als auch zeitgenössischen Jazz an einem Tisch bringt – der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete unzählige male über Steve Cole (READ MORE).

Selbstverständlich geben sich hier und typisch für Cole auch Anteile aus Jazz Fusion und dezenten Attitüden von Soul und Funk aber auch Pop die Klinke in die Hand, was Album-Produzent David Mann alleine schon damit belegt, das erstklassige Gäste wie Lamar Jones am Bass, Khari Parker am Schlagzeug oder Ricky Peterson an der Hammond B3 sich gegenseitig zu Höchstleistungen bringen – der SOUL TRAIN berichtete immer wieder über alle genannten.

Dass die zehn Titel von „Gratitude“ des bestens aufgelegten Steve Cole auch eine hervorragende Zusammengehörigkeit und eine gute funktionierende Kommunikation untereinander besitzen, tut dem Songübergreifenden Sound des Werkes trotz aller mitunter ziemlich biederen Melodieführung richtig gut und lässt es frisch, knackig und irgendwie unverdorben und damit ehrlich klingen.

Warum Steve Cole in anspruchsvollere Jazz-Gefilde zwischen Bebop, Mainstream und New York Jazz ebenso passt wie in den etwas verruchten Smooth Jazz-Zirkel, sowie in Jazz Fusion und das Beste, was vorwiegend instrumentale Soul- und Funk-Werte zu bieten haben, belegt der fulminant aufspielende Saxofonist mit diesem neuen Album und seinen zehn überwiegend von ihm selbst und David Mann geschriebenen Tracks, der „Love Ballad“-George Benson-Interpretation aus der Feder von Skip Scarborough mit der sensiblen Stimme von John James inklusive (der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete über alle genannten).

Steve Cole will mit seinem neuen, kompakten und rundlaufenden Longplayer „Gratitude“ nichts anderes repräsentieren als schlichtweg richtig gut gemachten Jazz mit Harmonie und Melodie und einem organisch fließenden Groove-Gefühl und instrumentalen Soul-Vortrieb – Mission erfüllt!

© Michael Arens