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Hyleen – B-Side Hyleen – B-Side
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Hyleen – B-Side (La Note Bleue Productions/Edel:Kultur) Hinreißend und überaus intelligent, wie Hyleen (gesprochen Eilien) aus Cannes aus Soul, Funk, Jazz und melancholischer, cooler... Hyleen – B-Side

Hyleen – B-Side (La Note Bleue Productions/Edel:Kultur)

Hinreißend und überaus intelligent, wie Hyleen (gesprochen Eilien) aus Cannes aus Soul, Funk, Jazz und melancholischer, cooler Neo Soul-Ästhetik sowie Spitzen aus Folk, Rock und sommerfrischem Pop ihren ganz eigenen Sound zaubert.

Dazu kommt noch diese Stimme, die sexy und sensibel, mitunter fast etwas zu leicht und kopflastig, trotzdem stets wirksam wie Zuckerguss den spritzigen, irgendwie neuartigen Mix des „B-Side“-Albums ausarbeitet.

„Groove über alles“ startet so die mitgelieferte Presseinfo zu Hyleen und ihrem unglaublich gutem Longplayer, der tatsächlich eben jenen Habitus weiterentwickelt, den die „alten“ oder auch die hippen unter uns SOUL TRAINern noch von den guten alten Vinyl-Single kennen; Musik, die auf der B-Seite jene Gelüste ausarbeiten durfte, die es nicht auf eine Album schafften, da sie zu experimentell, andersartig, mutig, verrückt oder eigensinnig waren, ein Thema, dass Hyleen wohl lieber selbst am besten beschreibt: „Die B-Seite einer Vinylsingle ist häufig weniger kommerziell, aber sehr cool. Ich wollte eine Parallele zur Vielfalt von Menschen und der Vielfalt ihrer Gefühle ziehen. Auch mein Charakter weist mehrere Facetten auf. Wenn ich mich wohl fühle, dann lache ich sehr viel. Im Grunde bin ich jedoch eher schüchtern und weniger extrovertiert. Deshalb fordere ich mich mit meinen Texten heraus und zeige darin Gefühle, die ich normalerweise nicht Preis geben würde. Damit bringe ich gewissermaßen meine B-Seite zum Ausdruck.“

So ist praktisch jeder der 13 Songs von „B-Side“ eine Respektsbekundung an diese Vielfalt und erinnert sogar fast durchgehend an die großen Soul- und Groove-Innovatoren der letzten zwei, drei Dekaden von Amy Winehouse über DJ Cam und Robert Glasper bis zu The Roots, Vikter Duplaix, India.Arie, Modaji, Macy Gray oder Erykah Badu, aber auch die introvertierte Soulpop-Schönheit von Alben wie „TO.NY“ von Ivana Santilli – umwerfend (der SOUL TRAIN berichtete über alle genannten). „Alle meine Songs erzählen eine Geschichte, greifen bestimmte Gefühle auf, aber sie erlauben auch immer eine ganz andere Interpretation. Und das gefällt mir.“, erklärt Hyleen so diesen kraftvollen, andersartigen, achtsamen Unterbau ihres neuen Longplayers „B-Side“, der besser hätte kaum werden können, einmal mehr im Zuge jener Presseinfo.

Dass die Songschreiberin, Gitarristin und Sängerin Hyleen mit der leisen, aber immens ausdrucksstarken Stimme zugleich auch Urheberin fast aller Songs des nach diversen EPs und einem Album, dass sie gemeinsam mit Omar und Frank McComb aufnahm (einmal mehr: der SOUL TRAIN berichtete zigfach über beide), neuen Albums „B-Side“ ist, beeindruckt und verzückt und lässt hoffen, dass der Powerfrau von der Côte d’Azur noch viele weitere, unglaublich gute, raffiniert arrangierte, vielschichtige und hinreißende, zum Ende hin regelrecht elektrisierende Werke wie „B-Side“, Werke voller Emotionen und Querverweise auf die Großen von Soul, Funk und immer wieder Neo Soul und der viel zitierten „eigenen Handschrift“ folgen lassen wird – der SOUL TRAIN bleibt dran, nicht nur aufgrund der unumgänglichen Entscheidung, „B-Side“ die SOUL TRAIN HOT TIP-Krone aufzusetzen – versprochen!

© Michael Arens

VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost 5 Exemplare von Hyleen – „B-Side“ (CD)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „B-Side“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

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