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Dori Freeman – Dori Freeman Dori Freeman – Dori Freeman
3.5
Dori Freeman – Dori Freeman (Free Dirt Records/Galileo MC) Teddy Thompson, Sohn von Richard und Linda Thompson (der SOUL TRAIN berichtete), zwei Ikonen der... Dori Freeman – Dori Freeman

Dori Freeman – Dori Freeman (Free Dirt Records/Galileo MC)

Teddy Thompson, Sohn von Richard und Linda Thompson (der SOUL TRAIN berichtete), zwei Ikonen der US-Amerikanischen Folk- und Songschreiberszene, produzierte das von der Hauptdarstellerin Dori Freeman selbst geschriebene und mit eigenem Namen betitelte Album, welches zugleich eine großartige Erinnerung daran ist, wie engmaschig die Begrifflichkeiten und die Genres Americana, Folk und Singer/Songwriter miteinander verwoben sind.

Die Stimme Dori Freemans, samten und erdig zugleich, glänzt dabei auch auf Country-Perlen wie „Go On Lovin'“ und poppigeren Rock-Vehikeln wie „Tell Me“ und hat durchaus Potential, der ursprünglichen Musik Nordamerikas in der Zukunft neue Wege aufzuzeigen.

ST16_006_R_DORIFREEMAN_N_0102Bei aller akustischen Einfachheit sind es aber auch gerade jene Momente, in denen die sensiblen, gesungenen und gespielten Songs von „Dori Freeman“ Fahrt aufnehmen und sogar dezenten Groove aufgreifen, auch mal retrospektive Ideale der Vergangenheit wie etwa Rock’n’Roll, Country oder Doo Wop und sogar Honky Tonk aufgreifen, und mit viel Charme zu überzeugen wissen.

„Dori Freeman“ der Sängerin gleichen Namens, erschienen ganz zeitgemäß übrigens auch auf schwarzem Gold – Vinyl – ist ein leises, bescheidenes Album, welches gerade durch diese innere Kraft überzeugen kann und pointierte Gänsehautmomente ebenso bereit hält wie schlichte, ehrliche amerikanische Musiktraditionen im Zeichen einer authentischen Frauenstimme – schöne Sache.

© Dominique Dombert-Pelletier