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Daniel Karlsson Trio – At The Feel Free Falafel Daniel Karlsson Trio – At The Feel Free Falafel
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Daniel Karlsson Trio – At The Feel Free Falafel (Brus & Knaster/Galileo MC) Das schwedische Daniel Karlsson Trio ist beileibe nicht zum ersten mal... Daniel Karlsson Trio – At The Feel Free Falafel

Daniel Karlsson Trio – At The Feel Free Falafel (Brus & Knaster/Galileo MC)

Das schwedische Daniel Karlsson Trio ist beileibe nicht zum ersten mal Thema im SOUL TRAIN (unter anderem ST#75) und zeigt auf seinem neuen Album mit dem spannenden Titel „At The Feel Free Falafel“, wohin die Reise auch weiterhin gehen soll: zeitgenössischer Jazz im Wendekreis von Struktur, Melodie und Harmonie und mit einem sensiblen Gespür für Rhythmik, Thermik und das unwiderstehliche, unvermeidliche Wippen des Fußes.

ST16_184_R_DANIELKARLSSON_2505Das im Stockholmer Brus & Knaster Studio aufgenommene Werk glänzt mit frischer, engmaschiger Improvisationsfülle und kontert an zentralen Punkten mit coolen Soul- und Funk-Breaks um seine eigene, schwedische Sichtweise von zeitgenössischer Jazz-Befindlichkeit elegant auszuspielen.

Mastermind Daniel Karlsson (Piano), Christian Spering (Doppelbass) und Schlagzeuger und Percussionist Fredrik Rundqvist gelingt mit „At The Feel Free Falafel“ (und schon im Titel bezeichnenden Songs wie „Chilly Chili“, „The Daily Döner“, „Sambal Cymbal“ oder „La Baguette (Kampsången)“ – alleine für diese süffisante Songtitelvarianten müsste es permanenten Applaus hageln) ein Jazz-Album mit sehr eigenem Charakter und eigener Handschrift, was der Eleganz, dem Groove und der Anbindung zur U-Musik als auch zur vermeintlichen E-Musik gleichermaßen nicht im Wege steht.

Gitarrist Andreas Hourdakis (der SOUL TRAIN berichtete) ist einer der Gäste des gutgelaunten, kurzweiligen „At The Feel Free Falafel“-Sets des Daniel Karlsson Trios, welches auch optisch (das Artwork stammt einmal mehr von Richard Johansson – und wieder: der SOUL TRAIN berichtete) und haptisch überzeugt und sogar und dankbarere Weise auf schwarzem Gold – Vinyl – erscheint – bravo!

© Holger S. Jansen