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Anita O’Day – The Jazz Stylings Of Anita O’Day Anita O’Day – The Jazz Stylings Of Anita O’Day
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Anita O’Day – The Jazz Stylings Of Anita O’Day (Reissue) (Essential Jazz Classics/In-Akustik) Anita Belle Colton alias Anita O’Day gehörte zu ihrer Hoch-Zeit in... Anita O’Day – The Jazz Stylings Of Anita O’Day

Anita O’Day – The Jazz Stylings Of Anita O’Day (Reissue) (Essential Jazz Classics/In-Akustik)

Anita Belle Colton alias Anita O’Day gehörte zu ihrer Hoch-Zeit in den Vierziger, Fünfziger und Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu den erfolgreichsten und begehrtesten, sicher aber talentiertesten, aber auch individuellsten weiblichen Jazz-Stimmen der Vereinigten Staaten von Amerika (der SOUL TRAIN @ soultrainonline.de berichtete viele male über Anita O’Day).

„The Jazz Stylings Of Anita O’Day“ war zu Beginn der Sechziger Jahre bereits so etwas wie eine „Best Of“-Kompilation, welche O’Days musikalisches Output zwischen 1955 und 1962 bündelte.

Eingespielt mit den teils legendären Orchestern von Johnny Mandel, Gene Krupa oder Buddy Bregman und mit Gästen wie Cal Tjader, Oscar Peterson, Roy Eldridge oder Ben Webster (der SOUL TRAIN berichtete viele male über alle genannten), um nur einige wenige zu nennen, lässt das Album gerade als liebevolle Reissue Jazz- aber auch Great American Songbook-Träume wahr werden.

Im Original auf dem legendären Verve Records-Label veröffentlicht, bringt Essential Jazz Classics nun im Vertrieb von In-Akustik eine Neuauflage des Anita O’Day-Albums, welches alle 24 Titel noch einmal genügsam, prachtvoll und nachhaltig an einen Tisch bringt.

Neben den brandneuen Liner Notes von Marcel Hastings und dem Original-Klappentext von Alun Morgan ist es hier die großartige Haptik und Optik, welche die Digipak-Neuauflage des „The Jazz Stylings Of Anita O’Day“-Albums von Anita O’Day zu einem echten Catch macht, der in keiner CD-Sammlung mit Jazz aus Nordamerika fehlen darf.

Alle notwendigen Credits zu den zwei Dutzend Titeln sowie diverse Fotos gibt es obendrein – lang lebe die unvergessene Anita O’Day, eine der nachhaltigsten, aber auch achtsamsten und eigenwilligsten Jazz-Stimmen der USA der Mitte des letzten Jahrhunderts.

© Holger S. Jansen