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Ana Silvera – Oracles Ana Silvera – Oracles
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Ana Silvera – Oracles (Gearbox Records/Edel) „Oracles“, das neue Album der Britin Ana Silvera, ist nach „The Aviary“ aus dem Jahre 2012 erst das... Ana Silvera – Oracles

Ana Silvera – Oracles (Gearbox Records/Edel)

„Oracles“, das neue Album der Britin Ana Silvera, ist nach „The Aviary“ aus dem Jahre 2012 erst das zweite abendfüllende Albumwerk, das immerhin sechs Jahre für seine Entstehung brauchte.

Abgesehen von der „Arcana – A Winter EP“ 2017 konzentrierten sich Ana Silveras glasklares, regelrecht unschuldiges Organ und ihre kompositorischen Musik-Präferenzen ab 2011 in elegant klassischer, feinster Zusammenwirkung mit Chor für das renommierte The Roundhouse Studio Theatre in London, und damit auf erdige Eleganz und den gelebten Folk-, aber auch Klassik-Moment mit Geist, Seele und Tiefgang.

Ein Folk-verankertes, liebevoll interpretiertes Album aus gleitenden Melodien und altenglischen Liedermacher-Ästhetiken ist nun das Ergebnis all dieser Ereignisse, welche aus dem vollsten schöpfen, das britannische und keltische Musiktraditionen an Potential in die Gegenwart spülen können.

Immer wieder erinnert Ana Silvera bei „Oracles“ an ihre schiere Stimme, aber auch an die autodidaktische Feinfühligkeit für die richtigen Portionen Geschichte, Mystik, Zauber und Tiefe einer Sally Oldfield oder einer Enya oder sogar einer Kate Bush (der SOUL TRAIN berichtete), nimmt dabei zarte Strukturen aus Vocal Jazz aber auch aus Pop-Feuer auf und drückt all dem ihren eigenen Stempel auf, der die leider nur sieben Songs von „Oracles“ sehr intensiv, zugleich introvertiert und stets achtsam scheinen lassen, wovon bereits die bedeutungsschwangeren Titel der Werke wie etwa „Tears Of Oak, Fist Of Willow“, „I Grew Up In A Room, Small As A Penny“ oder „Pearls And Thieves“ sowie der Albumtitel „Oracles“ selbst Kunde tun.

„Alt-Folk“ nennt die mitgelieferte Presseinfo diese eigene, einzigartige, unaufdringliche Musikmelange der Ana Silvera, die mit dem behutsam eingespielten, eingesungenen und leise und zurückgenommen strukturierten „Oracles“ ein Album wie einen Traum abliefert, dem man auch als Folk-ungeschulter Zuhörer eine echte Chance geben sollte – „Oracles“ der Ana Silvera, übrigens auch auf angemessen zauberhaftem Vinyl erhältlich, brennt und vibriert ohne zu flackern, lodern oder gar zu explodieren.

© Dominique Dombert-Pelletier

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