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Al Green – The Hi Records Singles Collection Al Green – The Hi Records Singles Collection
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Al Green – The Hi Records Singles Collection (Hi Records/Fat Possum Records/Alive) Albert „Al“ Leornes Green aus Forrest City, Arkansas, USA, begann bereits in... Al Green – The Hi Records Singles Collection

Al Green – The Hi Records Singles Collection (Hi Records/Fat Possum Records/Alive)

Albert „Al“ Leornes Green aus Forrest City, Arkansas, USA, begann bereits in der Schule, seine Leidenschaft für Soul und Funk, vor allen Dingen aber auch für den Gospel zu entfalten, zu entwickeln.

SOUL TRAIN HOT TIP: Al Green – The Hi Records Singles Collection (Hi Records/Fat Possum Records/Alive)

So stand Al Green, Jahrgang 1946, zeitlebens zwischen der engen Verzahnung von Soul und Gospel und zeigte insbesondere in seinen anfänglichen Alben seine abgrundtiefe Eklektik, der er es zusammen mit seiner zartschmelzenden Kopfstimme zu verdanken hat, dass er in einem Zug mit Marvin Gaye, Otis Redding, Jackie Wilson, Barry White, Wilson Pickett, Sam Cooke, Donny Hathaway und Curtis Mayfield genannt wird (der SOUL TRAIN berichtete unzählige male über alle genannten – READ MORE).

Bereits 1968 traf Al Green auf den Gralshüter und Über-Produzenten des Southern Soul, Willie Mitchell (einmal mehr: der SOUL TRAIN berichtete), der sein Talent erkannte und mit ihm für sein legendäres Hi Records-Label einige der besten und erfolgreichsten Soul-Singles der Musikgeschichte aufnahm, von denen das ikonische „Let’s Stay Together“ sicher der eine Song ist, der Al Green auch außerhalb der Soul- und Funk- und Gospel-Gemeinde zur echten Legende hat werden lassen – ein Song für die Ewigkeit und die einzig akzeptable Hymne für einen Ritt im 1972er Lincoln Continental – Freunde amerikanischer Straßenkreuzer werden den Querverweis zu schätzen wissen.

„The Hi Records Singles Collection“, erschienen über das innovative Fat Possum Records-Label, über das wir im SOUL TRAIN bereits einige male berichteten, beleuchtet nun Al Greens Zeit mit dem weltberühmten Hi Records-Label von jenem Willie Mitchell, um den sich eben solche Legenden ranken wie um Al Green selbst, die zugleich beide sozusagen stetige Begleiter in Deutschland Soul Musik-Magazin Nummer 1, dem SOUL TRAIN @ soultrainonline.de, sind.

Al Green (Photo © Fat Possum Records)

In jener Anfangsphase fungierte Al Green nicht nur als eine der schönsten Stimmen, sozusagen Falsettstimmen des Soul überhaupt, sondern wurde zugleich auch, sicher auch wegen dem schieren Sex in seiner Stimme, als so etwas wie ein echtes Sexsymbol vermarktet, der auf der Bühne gerne mit nacktem Oberkörper kokettierte und so seine vor allen Dingen weiblichen Fans regelrecht in Verzückung versetzte (siehe Foto).

Southern Soul, Reste aus dem Rhythm and Blues der Fünfziger Jahre sowie, als Kernaussage, Soul, Funk und Gospel war schon damals die Schnittmenge des Al Green, der nie aufgehört hat, neue Alben zu veröffentlichen, nachzuhören nun auf „The Hi Records Singles Collection“, das seinem Namen zu 100% gerecht wird, und das auf gleich drei CDs insgesamt 57 (!) Songs lang eben die Singles Greens beim Hi Records-Label vorstellt – eine kleine Offenbarung, die durch das inkludieren exklusiver Bonus Tracks noch an Brisanz gewinnt, gerade aber auch für den deutschsprachigen Markt große Relevanz haben dürfte: Das mitgelieferte, umfangreiche Booklet bietet mit deutschsprachigen Liner Notes von Musikjournalist André Boße einen detaillierten Einblick in das schillernde Soul-Universum des Al Green, selbstverständlich inklusive des schlichtweg genialen und unübertroffenen „Let’s Stay Together“ – SOUL TRAIN HOT TIP!

© Michael Arens

VERLOSUNG!

Der SOUL TRAIN verlost 3 Exemplare von Al Green – „The Hi Records Singles Collection“ (3 CD Box Set)!

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Al“ an soul@(nospam)michaelarens.de – viel Glück!

Mehr Infos zu unseren Verlosungen gibt es hier: SOUL TRAIN-FAQ